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Direktkandidat

Wer über die Politik meckert, soll auch zeigen, wie es besser geht. Das hat dazu geführt, dass ich mich 2017 als Direktkandidat der Freien Wähler für den Bundestag beworben habe und aktuell als Direktkandidat für den Wahlkreis 18 (Gießen I) für den Landtag bewerbe. Die Freien Wähler stehen für eine sachorientierte Politik für den Bürger. Genau das ist, was ich machen möchte.

Wer jetzt sagt, dass eine Stimme für mich verloren sei, weil die Freien Wähler die 5 %-Hürde sowieso nicht schaffen würden, der sieht nicht, wie wichtig es ist, Sachthemen zu setzen. Wir haben es mit nur 1,4 % bei der letzten Landtagswahl geschafft, dass die Südlink-Trasse in Hessen nicht gebaut wird, dass Kitas teilweise frei sind und dass die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen im Moment heiß diskutiert wird.

Die nächste Wahl ist eine Sache, die Ziele sehe ich aber deutlich langfristiger. Mir ist an dieser Stelle Nachhaltigkeit wichtiger, als ein Strohfeuer zu entfachen. Ich glaube, die Seele der Freien Wähler ist sachorientierte Politik - egal ob in der Gemeinde oder im Bund. Für diesen Politikstil trete ich an. Und wenn es dafür einen Bedarf gibt, werden wir auf Dauer auch gewählt. An dieser Stelle halte ich es wie in foldendem Zitat des englischen Politikers William Ewart Gladstone:
Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste Generation.